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Single-Faktor-Authentifizierung

Single-Faktor-Authentifizierung (SFA)

Was ist die Ein-Faktor / Single-Faktor-Authentifizierung?

Im Bereich Identity & Access Management (IAM) ist die Authentifizierung der Schlüssel, um sicherzustellen, dass nur berechtigte Nutzer Zugriff auf Systeme, Anwendungen oder digitale Ressourcen erhalten. Die Ein-Faktor-Authentifizierung auch als Single-Faktor-Authentifizierung (SFA) bekannt, stellt dabei die grundlegendste Form der Verifizierung dar. Bei SFA wird lediglich ein Anmeldedatum genutzt – meist ein Passwort – um die Identität eines Benutzers zu bestätigen.

Funktionsweise der Single-Faktor-Authentifizierung

Bei der Single-Faktor-Authentifizierung geben Benutzer ihren Benutzernamen ein und bestätigen ihre Identität durch ein Passwort oder einen ähnlichen Zugangscode. Nach der Eingabe dieses einzigen Faktors wird der Zugriff gewährt. Diese Methode ist besonders einfach und intuitiv, weshalb sie im B2C-Bereich weit verbreitet ist.

Alltagsbeispiele der SFA

  • Anmeldung bei Webshops oder Online-Diensten

  • Entsperren von Smartphones oder Tablets

  • Zugriff auf Buchungsportale von Reiseveranstaltern oder Ticketdiensten

Vorteile der Ein-Faktor-Authentifizierung

Die Ein-Faktor-Authentifizierung überzeugt vor allem durch ihre Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit. Nutzer müssen nur ein Passwort eingeben, wodurch der Anmeldevorgang unkompliziert und schnell abläuft. Für Unternehmen bedeutet dies eine einfache Implementierung und eine geringe Schulungsaufwand für Endanwender.

Einschränkungen im IAM-Kontext

Obwohl SFA bequem ist, bietet sie im Vergleich zu Zwei-Faktor- oder Multi-Faktor-Authentifizierung weniger Sicherheit. In sensiblen Umgebungen oder bei kritischen Unternehmensdaten kann SFA allein ein Sicherheitsrisiko darstellen. Moderne IAM-Lösungen empfehlen daher oft den Einsatz von 2FA oder MFA, um digitale Identitäten noch effektiver zu schützen.

Ist die Single-Faktor-Authentifizierung (SFA) sicher?

Risiken der Single-Faktor-Authentifizierung

Die Single-Faktor-Authentifizierung, auch als Ein-Faktor-Authentifizierung bekannt, basiert ausschließlich auf einem Passwort oder einem einzigen Identitätsnachweis. Auch wenn ein starkes und komplexes Passwort eingesetzt wird, bietet diese Methode weniger Sicherheit als Zwei-Faktor- (2FA) oder Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Sollte ein Angreifer Zugriff auf Ihr Passwort erhalten, kann er sich unter Ihrer Identität Zugang zu Systemen, Anwendungen oder sensiblen Daten verschaffen – ein erhebliches Risiko für Unternehmen jeder Größe.

Häufige Angriffsmethoden auf Passwörter

  • Persönliche Informationen: Geburtsdaten, Wohnorte oder Haustiernamen werden oft in Passwörtern verwendet und sind leicht zu erraten.

  • Bruteforce-Angriffe: Automatisierte Bots testen systematisch alle möglichen Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

  • Passwort-Wiederverwendung: Das gleiche Passwort für mehrere Anwendungen erhöht die Gefahr eines umfassenden Sicherheitsbruchs erheblich.

Die Bedeutung von Passwortmanagement

Ein sorgfältiges Passwortmanagement ist entscheidend, um die Risiken der Single-Faktor-Authentifizierung zu minimieren. Leicht zu merkende Passwörter sind oft auch leicht zu knacken – daher sollten Unternehmen auf komplexe, eindeutige Passwörter und regelmäßige Updates setzen.

Ein veraltetes Konzept im modernen IAM

Die Single-Faktor-Authentifizierung ist einfach umzusetzen, doch sie gilt zunehmend als veraltet. Angesichts steigender Cyberbedrohungen setzen immer mehr Organisationen im geschäftlichen Umfeld auf 2FA oder MFA. Diese Methoden sind zwar aufwendiger, bieten aber ein deutlich höheres Sicherheitsniveau und schützen Identitäten effizienter. Daher sollten Organisationen sorgfältig abwägen, welche Authentifizierungsmethode ihren Sicherheitsanforderungen am besten entspricht.

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